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Vegetative Dysregulation Teil 2


Wenn das autonome Nervensystem aus dem Gleichgewicht gerät...


Wusstest du...dass

  • die vegetative Dysregulation ein Ungleichgewicht im autonomen Nervensystem (ANS) – also dem Teil des Nervensystems, der alle unwillkürlichen Körperfunktionen steuert: Herzschlag, Atmung, Verdauung, Temperatur, Hormonsystem, Immunsystem und die Stressreaktion, beschreibt?


  • das ANS hat zwei Hauptzweige hat?

    - Sympathikus – aktiviert, erhöht Puls, Stressmodus

    - Parasympathikus – entspannt, regeneriert, heilt


Kommt dieses Zusammenspiel aus der Balance, spricht man von vegetativer Dysregulation.


Ursachen einer vegetativen Dysregulation

Die Auslöser können vielfältig sein:


1. Dauerstress & emotionale Belastungen

Chronischer Stress schiebt den Körper in einen dauerhaften Sympathikus-Modus („Kampf oder Flucht“).


2. Schlafmangel & Übermüdung

Fehlende Regeneration schwächt das parasympathische System.


3. Ernährung & Stoffwechsel

  • zu viel Zucker, Koffein, Alkohol

  • Mangel an Omega-3 → verringerte Zellfluidität (für dich relevant)

  • Nährstoffmängel (z. B. Magnesium, B-Vitamine)


4. Hormonelle Dysbalancen

z. B. Wechseljahre, Schilddrüse, Nebennierenerschöpfung.


5. Infektionen & chronische Entzündungen

Dauerhafte Entzündungen „überreizen“ das vegetative Nervensystem.


6. Traumatische Erfahrungen

Unverarbeitete Erlebnisse können das autonome Nervensystem in Alarmbereitschaft halten.


7. Bewegungsmangel

Fehlende körperliche Regulation (Pumpmechanismen, Atmung, Vagus-Stimulation).


Was passiert, wenn du aus der Balance fällst?


  • Herzrasen, Herzstolpern

  • Unruhe, innere Nervosität, Panik

  • Blutdruckschwankungen

  • Schwindel

  • kalte Hände/Füße

  • Reizdarm, Verdauungsstörungen

  • Schlafprobleme

  • Erschöpfung, Leistungsschwäche

  • hormonelle Instabilität

  • Verspannungen, Kopfschmerzen

  • verstärkte Stressreaktion

👉 Wichtig: Organische Erkrankungen müssen immer ausgeschlossen werden.



Das kann dich unterstützen in deinem Alltag


Wechselatmung

3–5 Minuten

  • Durch ein Nasenloch einatmen, zähle bis 4

  • durch das andere ausatmen, zähle bis 8

  • fokussiere dich dabei gern auf den Punkt zwischen deinen Augenbrauen


  • Steigerung: du kannst auch nach dem Einatmen, den Atem für 4-8 Sekunden anhalten

Wirkung: Harmonisiert Sympathikus & Parasympathikus → ideal bei Dysregulation.


Herzöffner

Achtung! Sein achtsam bei Bandscheibenproblemen, oder Skoliose der Wirbelsäule

Allerdings können die Ursachen auch in diesen Bereichen gelöst werden, probiere gern achtsam aus,


3 Minuten

  • Rolle unter die Brustwirbelsäule, Arme weit öffnen.

  • Tief in die Rippenbögen atmen.

Wirkung: Hilft bei Herzschlagwahrnehmung, löst Stress aus dem Brustraum.


Auge-Hand-Koordination

sehr gut zwischendurch bei längerer Bildschirmarbeit


1 Minute

  • Strecke deine rechte Hand nach vorne.

  • Bewege den Daumen langsam nach rechts und links.

  • Die Augen folgen dem Daumen, der Kopf bleibt still.

  • Wechsel die Hand.

Wirkung: Entspannt die Augenmuskeln, trainiert Fokuswechsel, reduziert Kopfdruck und Bildschirmstress.


1 Minute- öfter wiederholen, vor allem bei Bildschirmtätigkeit

  • Schaue mit den Augen durch`s Fenster nach draussen

  • genieße den Blick und schau nach rechts und links

  • Fokussiere einen Punkt- schön wenn es ein Baum oder Strauch oder Wald ist.

  • verweile dort ohne die Lider zu schliessen, so lange es dir möglich ist

  • (Hinweis- am PC machst du das sehr oft, was ungut sein kann durch den flackernden Bildschirm)

Wirkung: 

Entspannt und reinigt die Augen, entspannt die Augenmuskeln, reduziert Kopfdruck- harmonisiert HRV

 
 
 

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