Einfache Schlafroutinen
- Kathrin Schachtschabel

- 17. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Einfache Schlafroutinen, die deinen Körper sofort entlasten
Hier findest du leicht umsetzbare, wissenschaftlich gut belegte Routinen, die deine Schlafqualität spürbar verbessern – ohne Aufwand:
1. Die 90-Minuten-Regel für den Abend
Plane die letzte aktive Phase wie ein kleines Ritual:
30 Minuten: Haushalt
30 Minuten: Bad / Abendpflege
30 Minuten: Runterfahren (lesen, atmen, Tee)
Dein Nervensystem liebt Vorhersehbarkeit.
2. Das Licht-Reset am Morgen
Gehe innerhalb der ersten 10 Minuten nach dem Aufstehen ans Tageslicht – Fenster reicht.
Das stabilisiert deine innere Uhr und verbessert die Schlafqualität noch am selben Abend.
Geöffnetes Fenster ist noch besser - nimm 3-5 tiefe Atemzüge und lass deinen Blick schweifen ( Augenübung)
3. Die „Handy-Abstellzeit“
Lege eine feste Uhrzeit fest, ab der dein Handy in den Flugmodus geht – ideal 60–90 Minuten vor dem Schlafen.
Diese eine Routine verbessert Schlafqualität und ist bei fast allen Menschen spürbar.
4. Die Wärme-Kälte-Wechselkur
Eine warme Dusche am Abend entspannt die Muskulatur.
Dein Körper kühlt danach leicht ab – ein natürlicher Schlaftrigger.
5. Eine Mini-Atemübung
Dauert 60 Sekunden:
4 Sekunden einatmen
6- 8 Sekunden anhalten
6- 8 Sekunden ausatmen
8 Wiederholungen
So schaltet dein Nervensystem in den Parasympathikus – den Schlafmodus.
Fazit: Selbstfürsorge ist kein Luxus – sie ist ein Frühwarnsystem
Dein Körper spricht permanent mit dir.
Wenn du seine Signale wahrnimmst und kleine, stabile Routinen aufbaust, veränderst du nicht nur deinen Schlaf – du veränderst dein ganzes Lebensgefühl.
Selbstfürsorge ist kein Projekt, kein Stundenplan und keine perfekte Morgenroutine.
Sie ist das stille, liebevolle Gespräch mit deinem Körper.
Und dieses Gespräch beginnt jeden Tag – lange bevor du im Fitnessstudio ankommst.


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