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Krisenkompetenz- die Kunst, bei dir zu bleiben

Wenn alles zu viel wird
Wenn alles zu viel wird

Krisenkompetenz – die Kunst, bei dir zu bleiben

Krisen gehören zum Leben. Momente, in denen wir den Überblick verlieren, in denen sich alles eng, unklar oder sogar bedrohlich anfühlt.

Panik und Ängste können sich einstellen und sich manifestieren


Doch Krisenkompetenz bedeutet nicht, keine Angst zu haben.

Krisenkompetenz bedeutet:

Mit der Angst sein zu können, ohne von ihr überwältigt zu werden.

Es ist die Fähigkeit, auch im „hohen Gras“ des Lebens den nächsten Schritt zu spüren, selbst wenn du den Weg noch nicht sehen kannst.

Du gehst ins Vertrauen.


Krisenkompetenz beginnt mit Wahrnehmung

Raus aus der Kontrolle, keine sofortigen Lösungen.

Sie beginnt mit einem bewussten Innehalten.

  • Was höre ich gerade?

  • Was spüre ich in meinem Körper?

  • Wie fühlt sich mein Atem an?


Diese Form der Aufmerksamkeit bringt dich zurück zu dir selbst, du setzt dir selbst einen Anker.


Dein Körper als Anker

Gerade wenn Gedanken kreisen und Angst größer wird,ist dein Körper dein sicherster Ort.

Eine einfache Berührung kann helfen:

  • Hand auf das Herz

  • Hand auf den Bauch

  • oder sanftes Umfassen deiner Arme


Das signalisiert deinem Nervensystem:

" Ich bin da. Ich halte mich."

  • und so gehst du gleichzeitig raus aus der Abhängigkeit, weg von der Erwartungshaltung, dass du von anderen gehalten werden möchtest (musst) dass du auf den Prinz wartest, der dies tut, so wie wir es von den Märchen kennen.

  • du entwickelst Eigenverantwortung, du bist selbst für dich verantwortlich


Krisen sind Wellen – und jede bewegt uns anders

Ein zentraler Teil von Krisenkompetenz ist das Verstehen:


Nicht alles verschwindet einfach wieder, aber alles kann und wird sich wandeln.

Wir machen jeden Tag Erfahrungen im Leben, wachsen an und mit ihnen, sie bleiben und hinterlassen ihre Spuren, indem sie uns tief prägen.


Wie wir einer Krise begegnen, verändert ihren Verlauf in uns.


Gefühle, wie Angst, Unsicherheit, usw...

Sie dürfen da sein.Sie wollen gefühlt werden.

Du musst sie nicht bekämpfen.


Du darfst lernen, dich mit ihnen zu bewegen, statt gegen sie anzukämpfen.


Die tiefere Ebene von Krisenkompetenz

Manche Krisen fordern uns heraus, über uns hinauszuwachsen.


Nicht, weil wir müssen –sondern weil etwas in uns reifen möchte.


Vielleicht liegt die eigentliche Kraft nicht darin, dass etwas „vorübergeht“,

sondern darin, dass wir hindurchgehen und verändert daraus hervorgehen.


Ein sanfter Impuls heute für dich:


Frage dich in einem ruhigen Moment:

Spüre in eine deiner letzten Krisensituationen sanft hinein, und frage dich:

"Was wollte mir diese Situation zeigen?

Was durfte ich lernen und wie /woran bion ich in mir gewachsen, trotz allem?


-> Freu dich gern auf eine kleine Serie, die dich in den nächsten 2 Wochen begleitet, wenn du es möchtest.

 
 
 

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