Blog 1: Das Bauchhirn

Blog 1: Das Bauchhirn – Warum der Darm mehr fühlt, als wir denken
Einleitung
Kennst du das?
Ein Gespräch schlägt dir auf den Magen.
Eine Sorge verursacht Bauchschmerzen.
Vor einer Prüfung oder einem wichtigen Termin spielt die Verdauung verrückt.
Unsere Sprache verrät etwas, das die Wissenschaft heute bestätigt:
Der Darm fühlt mit.
Viele Menschen glauben noch immer, Verdauung sei lediglich ein mechanischer Vorgang.
Nahrung hinein – Verdauung heraus.
Tatsächlich befindet sich in unserem Darm ein hochkomplexes Nervensystem mit mehreren hundert Millionen Nervenzellen.
Nicht umsonst sprechen Forscher vom „zweiten Gehirn“.
Die Verbindung zwischen Darm und Gehirn
Gehirn und Darm kommunizieren ständig miteinander.
Diese Kommunikation erfolgt über:
den Vagusnerv
Hormone
Neurotransmitter
das Immunsystem
die Darmflora
Interessanterweise werden große Mengen des sogenannten Glückshormons Serotonin im Darm gebildet.
Das bedeutet nicht, dass der Darm unsere Gefühle erzeugt. Aber er beeinflusst unser Wohlbefinden wesentlich stärker, als lange angenommen wurde.
Wenn ungelöste Belastungen auf den Bauch wirken
In meiner Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die bereits viele Ernährungsformen ausprobiert haben.
Oft finden wir gemeinsam heraus:
Nicht nur das Essen belastet den Bauch.
Manchmal sind es:
Dauerstress
Konflikte
ungelöste Trauer
Überforderung
unterdrückte Gefühle
Der Körper spricht oft dort, wo Worte fehlen.
Was hilft?
bewusstes Essen
langsames Kauen
Atemübungen
Yoga
Bitterstoffe ( Oxymel)
Entspannung des Nervensystems
ausreichend Schlaf
Gesundheit beginnt manchmal nicht auf dem Teller, sondern in der Fähigkeit, zur Ruhe zu kommen.




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