Das Schweigen der Familien – Wenn niemand über das spricht, was weh tut
- Kathrin Schachtschabel

- 1. Juli
- 1 Min. Lesezeit

Das Schweigen der Familien – Wenn niemand über das spricht, was weh tut
Jede Familie hat ihre Geschichten.
Und jede Familie hat ihre Geheimnisse.
Manche Familien sprechen offen über ihre Vergangenheit.
Andere schweigen.
Über Krieg.
Über Gewalt.
Über Alkohol.
Über Verluste.
Über Suizide.
Über Abtreibungen.
Über psychische Erkrankungen.
Über gescheiterte Beziehungen.
Über Schuld.
Kinder spüren diese Themen oft lange bevor sie sie verstehen.
Sie nehmen Spannungen wahr.
Sie registrieren Stimmungen.
Sie bemerken, dass bestimmte Namen nie erwähnt werden.
Dass manche Fragen unerwünscht sind.
Dass Tränen schnell weggewischt werden.
Das Nervensystem eines Kindes lernt:
„Hier gibt es etwas Gefährliches.“
Auch wenn niemand darüber spricht.
Die Folgen des Schweigens
Das Ungesagte verschwindet nicht.
Es wirkt weiter.
Oft als:
diffuse Angst
Unsicherheit
übermäßige Anpassung
Perfektionismus
Kontrollbedürfnis
Schwierigkeiten in Beziehungen
Viele Menschen tragen Gefühle in sich, deren Ursprung sie gar nicht kennen, regieren in Situationen für sie selbst unverständlich.
Die Last der Ahnen – Mythos oder Realität?
Viele spirituelle Traditionen sprechen von Ahnenfeldern.
Die Wissenschaft spricht eher von:
Bindungsmustern
Erziehung
Epigenetik
sozialem Lernen
Interessanterweise beschreiben beide Perspektiven etwas Ähnliches:
Erfahrungen wirken oft über Generationen weiter.
Nicht als Schicksal.
Sondern als Prägung.
Die gute Nachricht
Prägungen sind keine Gefängnisse.
Sie sind Ausgangspunkte.
Bewusstheit schafft Wahlmöglichkeiten.
Krisenkompetenz bedeutet
Mutig hinzuschauen.
Nicht um Schuldige zu suchen.
Sondern um Zusammenhänge zu verstehen, Fragen zu stellen...in der Hoffnung noch Antworten zu erhalten.
Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, wie Familien stellen-Schamanische Ahnenarbeit...etc.
Kontaktanfragen gern über mich.
015122760468



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